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thigen Blätter, Pfarrers Pflanz, und seiner Gesinnungen angegeben hat, hatte aber, da die katholischge^nnten Zög­linge ihm von Anfang an nicht trauten, eine kleine Partei geworben, welche schon einige Zeit Opposition gegen die bei weitem größere und tüchtigere Zahl der katholischge­sinnten Zöglinge bildete. Durch den Chorführer derselben, den der Direktor bei der letzten Location auf den ersten Platz gesetzt hatte, ließ er sich nun den Vorfall im Colleg in Form einer Klage vortragen, und selbst eine confiden- tielle Erinnerung Dr. Mack's hielt ihn nicht ab, eine Un­tersuchung in Beiseyn der Repetenten mit allen Förmlich­keiten zu beginnen, welche eine Woche dauerte. Das Protokoll mit Beibericht sendete er an die Staatskirchen­stelle zu Stuttgart. Eine andere Sache ereignete sich im Januar. Ehe Dr. Mack's Abhandlung erschien, com- petirte der außerordentliche Professor an der kath. theol. Facultät, Dr. Hefele, um Anstellung als ordentlicher Pro­fessor. Seinem Gesuche folgten einige andere, z. B. des außerordentlichen Professors Hohl (ebenfalls eines Katholi­ken) an der philosophischen Facultät u. s. w. Beibericht der Facultät war sehr günstig, und dem Senat war ein eben so günstiges Gutachten vorbereitet. Da kam eines Mittwochs Nachts eine Estafette von dem Minister des Innern mit der Weisung: man habe in Erfahrung gebracht, daß der Professor Hefele und einige Andere Gesuche um Anstellung als Ordinarii eingegeben hätten. Diese Gesuche sepen nun dem Senate gar nicht zu unterstellen, sondern ungesäumt an's Ministerium einzuliefern. Noch in dersel­ben Nacht mußte der Bote nach Stuttgart zurück. Hr. Prof. Mack hatte indessen einen dreiwöchentlichen Termin erhalten, um sich im Betreff des oben bemerkten Ansinnens zu bedenken: was aber ohne Erfolg vorüberging. Am