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Nachfolger übergegangen. Nie hatte die englische Hochkirche das Bewußtseyn von sich, daß sie den Oräo als Sacra- ment besitze, und ausdrücklich verwerfen die neun und drei­ßig Artikel alle Sacramente mit Ausnahme der Taufe und des Abendmahles, indem sie dieselbe theils aus einer miß­verstandenen Nachahmung der Apostel ableiten, theils nur als Lebcnsverhältnisse (vitac Status) beibehalten wissen wollen. *) WaS die Ordination im besonder» betrifft, so

wird diese nicht einmal als ein frommer Ritus bis zu

den Zeiten der Apostel, sondern nur bis zum zweiten Jahre Eduards V). (1549) hinaufgeführt und bestimmt, ein jeder Bischof, Priester und Diacon, der nach dem damals publi- cirten und von dem Parlamente genehmigten For­mulare ordinirt sey, .der solle gültig und rechtmäßig ge­weiht seyn, und es. auch für alle Zukunft so gehalten wer­den **). Die Bischöfe und Diener der Hochkirche haben demnach ihre Mission von dem Parlamente. Es ist also nicht leicht abzusehen, was denn eigentlich den Bischöfen der unirten Kirche in London geboten werden soll. Daran

knüpfen sich dann noch einige andere Fragen. Ist man in

Berlin mit Calvin der Ansicht, die Ordination sey eine Art von Sacrament, so muß auf die Consecration der Bi­schöfe nethwendig die Ordination sämmtlicher Prediger zu Prie­stern folgen, es müßte ferner, um die Sache bis zu ihren

*) Quinque illa vulgo nominata sacraraenta, scilicct : eonfirma- tio, poenitentia, ordo, matrimonium ct extrema unctio pro sacramcntis evangelicis habenda non sunt, ut quac partim a prava Apostolorum imitatione proflnxerant, partim vitac sta­tu* sunt, in scripturis quidem probati, sed sacrameutorum «andern cum baptismo et eoena Domini rationeni non haben- tes:. Art. XXV,

**) Art, XXXYI.