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ohne irgend einen'sichtbaren Trost, oder ein anderes Licht, als das des einfachen und nackten Glaubens. Inzwischen wurden ihm doch sehr oft innere, große Er­leuchtungen, und auch sogar äußerlich werdende zu Theil, welche beweisen, wie wohlgefällig Gott sein Gebet war. Er hat mir gesagt, das; ihm einst, als er seinen Psalter zwischen Tag und Nacht gebetet, zwei feurige Säulen erschienen, eine große und eine kleine. Anfänglich sey er ein wenig darüber erschro­cken, aber der Schrecken habe sich bald verloren; die feurigen Erscheinungen wären hinter sein Oratorium in Fünkchen verschwunden. Herr von Thorens, ein sehr glaubwürdiger Mann von seltener Frömmigkeit, har mir gesagt, er habe einmal den Seligen besucht, den er in großer Bewegung in seiner Stube gefunden, worüber Herr von Thorens verwundert ihn dringend bat, ihm die Ursache zu sagen. Endlich sagte ihm der Selige, es sey ihm, als er in demselben Orato­rium gebetet, in welchem sich nichts als ein einfacher Betstuhl mit einem Crucifi.r befand, eine Feuerkugel erschienen, die dann in Lichtfunken über ihm aus ein­ander gesprüht.

Ungefähr fünf oder sechs Jahre vor seinem Tode sagte er mir bei Gelegenheit, als wir vom Gebet sprachen: Gott gewähre seinen höheren Seelenkräften Klarheiten und Empfindungen, woran die niederen keinen Theil hätten.

Als er ein andermal über diesen Gegenstand mir mir sprach, sagte er, er habe gute Gedanken gehabt.