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war mit Geschäften und körperlichen Gebrechen über­laden. Ich fragte ihn eines Tages, ob er gebetet: N ein, sagte er, ich t h a t, was eben so gut ist." Und da glaube ich, und Zeder, der Obiges gehört, wird es leicht einsehen, daß er sich stets in der Vereinigung mit Gott hielt, und alles, was er that, aus Liebe zu ihm und in keiner andern Rück­sicht that.

Sein gewöhnlicher Beichtvater, der ihn fünf­zehn Jahre lang nicht aus den Augen verloren, be­hauptete , unser Selige müsse einen vertraulichen Umgang mit Gott haben, seiner inner» Führung und einer besonder» Kenntniß seiner Geheimnisse halber. Ich glaube dieß, und daß er in einem eigen- thümlichen, lebendigen Verkehr mit Gott gestanden; denn ich habe nie bemerkt, und man hat es meines Wissens nie gesehen, daß er irgend einem Werke der Andacht, oder sonst einem Dinge angehangen hätte, sondern er bewahrte sich jene Freiheit des Geistes, alles zu thun, wie es die göttliche Vorseh­ung gerade verlangte. Oft sah man, wie er die heilige Messe, das Gebtt oder andere Uebungen auf­schob, ja manches sogar unterbrach, wenn der Dienst des Nächsten oder irgend eine andere rechtmäßige Sache es erheischte.

Einmal war er in unsrer Klosterkirche in Lyon schon ganz angekleidet und bereit zum Altäre zu gehen. Eine Person von ganz geringem Stande begegnet ihm und bittet ihn, sie Beicht zu hören. Sogleich hielt der Selige auf seinem Wege inne