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und gewährte ihre Bitte; und solches that er un- zähligemal.

Nie sah man ihn verwirrt oder verdrießlich, wenn ihm so die Arbeiten eine über die andere auf den Hals kamen; vielmehr nahm er das alles ganz freundlich und gelassen aus der Hand Gottes, nicht als käme es ihm der menschlichen Verhältnisse we­gen. So hat es sein Beichtvater, so habe ich es an ihm beobachtet; er schaute die Dinge nicht so an, wie sie für sich selbst waren, sondern wie sie vor Gott bestanden, der sie schickte; so war er im­mer im Gebet, weil er beständig sein Herz für Got­tes Willen in Bereitschaft hielt, dem er sich ein­fach hingab, ohne Vorbehalt oder irgend eine Aus­nahme.

Oft sagte er, eine Seele, die Gott vollkom. men dienen wolle, müsse sich einzig und allein an ihn hangen, ihn wünschen unwandelbar mit aller Inbrunst; was aber die Mittel anbelange zu ei­ner solchen Anhänglichkeit, so dürfe man nicht an diesen hängen, sondern man müsse gehen, heiter und stille, wohin immer die Nächstenliebe oder der Ge­horsam Einen rufe.

Solches hat man ihn beständig thun sehen; dieß ist sehr wahr und denen, die ihn besonders oft sahen, gar wohl bekannt.

.Ich sage ferner, daß es eine allen wohlbe­kannte Wahrheit ist, daß unser Selige seinen kirchlichen Verrichtungen mit einer ganz außerordentlichen An­dacht, Ehrfurcht und Aufmerksamkeit obzuliegen pstegte.