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ihm nicht gefallt, antwortete er, was kann man dagegen haben?"
Einmal wollte er die Fastenprcdigten halten, da wurde er krank am Fieber. Er schrieb mir: „Wenn Gott nicht will, daß ich ihm mit Predigen diene, sondern mjt Leiden, so geschehe sein Wille!"
Man sprach einmal von Gefangenschaft, (wenn mich mein Gedächtniß nicht sehr trügt, und ich meine nicht) er sagte: „Wenn man mich einsperrte, würde ich mich nicht kümmern; ich fände nur mehr Zeit, Gott zu lo- ven Uttö ’ü Ehre rn schreiben." Man
sprach auch davon, daß man ihm sein Bisthum nehmen wolle: „Wohl! sagte er, mit um so mehr Freiheit, werde ich Gott und den Seelen dienen können."
Er war sogar bereit, von Henkershand zu sterben, wenn es Gott so gewollt hatte, und er sagte mir einmal, es schiene ihm, daß, wenn Gott zuließe, daß man ihn ungerechter Weise der größten Verbrechen und Missethaten beschuldigte, die nur begangen werden können, und ihn verurtheilte zum schauderhaftesten Martertode, er denselben mit der Gnade Gottes in völliger Hingebung, voll Ruhe und Frieden erleiden wollte, und ihn alles dieß nicht kränken würde, vorausgesetzt, daß er unschuldig wäre vor Gottes Angesicht. Nur wenn man ihn des Irrglaubens beschuldigte, würde es ihm schmerzlich seyn, des Aergernisses halber, und weil die Seelen dadurch Schaden leiden könnten.
Es wäre unmöglich, die außerordentliche Ergebenheit seines Willens auszusprechen; das beweist

