wahrlich, daß er völlig untergegangen war in dem Willen Gottes. Auch sagte er selber, er lasse den Herrn Gott für sich wollen, was ihm gefalle, und lege alle überflüßige Sorge für sich selber in die Hän­de Gottes.

Eine besondere Liebe hatte er zu dem Worte des heiligen Paulus:Herr, was willst Du, daß ich thun soll?" Das, sagte er, sey eine bewun­derungswürdige Rede. Einmal schrieb er Jemanden, St. Paulus habe nach der Bekehrung folgendes ge­sprochen^ -diese. Wo.'^ ^ jpaTii heute

früh gesagt, aber jetzt wage ich nicht mehr, sie zu sagen, weil ich gefunden habe, daß ich nur gar zu gut weiß, was Gott haben will, daß ich thue. Er will, daß ich mich selber verleugne mir allen Kräften meiner Seele, und ein auserwähltes Gefäß werde, seinen Namen unter die Völker zu tragen- Aber ach! das, was ich weiß, daß ich thun soll, weiß ich nicht zu machen. Er weiß es, und thlle es also in mir und mit mir; alles aber thue er für sich, und ich finde nichts in mir, dazu beizutragen, als ein klein Wenig guten Willen im tiefsten Grunde meines armen Her­zens. Dieser gute Wille lebt in mir, aber ich selber bin ihm abgestorben, und fühle nur eine ganz schwache und langsame Regung, durch welche ich fast unver­nehmbar das heilige Losungswort unserer Treue seuf­ze: Es lebe Jesus! es lebe Jesus!"

Vollkommen gleichgiltig war ihm daher Krank­heit oder Gesundheit, Leben oder Tod, Verachtung oder Lobpreisung, Armuth oder Neichthum. Es war