ihm gleich, was er that und wie er lebte, einerlei die Erhaltung oder der Verlust seiner Lieben; alles war ihm gleichgiltig und nichts liebte er, als Gottes Wohl­gefallen. Darum fühlte er auch in Trübsal und Be­drängnis, wie er mir selber oft gesagt, eine veroop- pelte innere Freudigkeit in dem Gefühle der völligen Ergebung und Einigung seines Geistes mit dem Geiste Gottes, die jeden Begriff überstieg. Ich sage dieß aber ohne Zweifel und Scheu, weil ich diese Dinge alle kenne und deutlich in diesem Heiligen wahrgenom- rnen habe, bei unzähligen Gelegenheiten, ohne daß ich ihn bei einer einzigen anders gefunden.

Hier sind noch einige seiner Reden, die diese Wahrheit bestätigen.Es gereicht meiner Gott wahrhaft geweihten Seele, schrieb er mir einmal, zur großen Befriedigung, mit zugeschlossenen Augen zu wandeln, wohin seine allwaltende Vorsehung sie von Zeit zu Zeit führt; denn seine Rathschlüffe sind unergründlich, aber immer liebreich und milde denje­nigen, die auf ihn vertrauen. Was wollen wir an- ' deres, als was Gott will? Lassen wir ihn unsere Seele, die seine Barke ist, nur regieren; er wird sie in den guten Hafen führen. 0! wie glücklich sind die Seelen, die nur von diesem göttlichen Willen leben!"

Ein andermal, als Hindernisse die Ausführung eines Werkes vereitelten, das er im Plane hatte und sehr wünschte, schrieb er mir: Unsre theure Herrin, die Ehre Gottes, hat es also gefügt, und Sie wissen, welche Treue ihr mein Herz geschworen. Darum lasse