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ich sie auch ohne Vorbehalt regieren über meine Nei­gungen, sobald ich erkannt, was sie von mir haben will."

Ueber eine harte Heimsuchung schrieb er mir: Man muß sich schnell und ohne Widerrede in die Anordnungen der göttlichen Vorsehung fügen, die zu ihrer Verherrlichung über die Ihrigen verfügt. Kurz, es liegt nicht in unserer Macht, die Tröstungen, die Gott uns zu Theil werden läßt, fortwährend zu be­halten; nur ihn lieben können wir über Alles, und düs ist auch der wünschenswertheste Segen. O Gott! wie gut ist es, nur in Gott zu leben, in Ihm nur - zu arbeiten, und sich zu freuen in Ihm!"

Ich fände kein Ende, wenn ich alle Züge hier anführen wollte, die zum Beweise dienen können von der vollkommenen Ergebung und heiligen Hin­opferung dieses Seligen an Gott. Diese Wahrheit ist notorisch und außer allem Zweifel für diejenigen, welche mit ihm umgingen.

Vierzigster Artikel.

(Seine Gabe der Unterscheidung der Geister und der Weissagung.)

Am zweiten Tage des Augustmonates 1627 um sieben Uhr Morgens antwortete sie in folgenden Ausdrücken auf den vierzigsten Artikel:

Ich sage, daß von allen Gaben, die der Se­lige von Gott empfangen, die der Unterscheidung der Geister eine der eminentesten gewesen ist; das