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halber; ich habe geärndtet unter meinen Beichtkindern mit Thränen, halb vor Freude, halb aus Liebe."

Ein andermal schrieb er mir:Vor vier Tagen habe ich einen zwanzigjährigen Edelmann in den Schooß der Kirche ausgenommen und seine Deichte gehört. 0 Erlöser meiner Seele! Welche Freude hatte ich, ihn seine Sünden so hekligmäßig bekennen zu hören, und aus seinen Reden die wunderbaren Führungen der göttlichen Vorsehung kennen zu lernen, die ihn durch so erhabene und bewundrungswürdige, dem menschlichen Auge so verborgene Bewegungen und Triebfedern an sich gezogen. Zch war darüber ganz außer mir. Welche Friedensküsse gab ich ihm nicht!"

Wenn er bemerkte, daß man Schwierigkeit hatte, sich in der Beicht verständlich zu machen, aus Scham oder Furcht, suchte er durch alle Mittel das Herz zu öffnen, und das Zutrauen zu wecken.Bin ich nicht euer Vater?" und das fragte er so lange, bis man ihm mit ja antwortete. Dann versetzte er* Wollt ihr mir denn nun nicht alles sa­gen? Gott erwartet, daß ihr ihm euer Herz öffnet; er hat offene Arme, euch aufzunehmen. Sehet ihr, ich stehe an Gottes Stelle, und ihr scheut euch vor mir! Aber ich bin auf einem andern Pla­tze ein Sünder wie ihr, und hättet ihr alles mögliche Neble gethan, so verwun­derte ich mich nicht darüber."