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Drei und vierzigster Artikel.
(Seine Bemühungen für die Vervollkommnung der geistlichen Orden.)
Ich habe bei unserm seligen Stifter stets einen sehr großen Eifer für die Reformation der Klöster des einen und andern Geschlechtes gefunden, so wie für die Vollkommenheit der Seelen, die Gott zu diesem heiligen Berufe erzieht. Darum entwarf er auch selbst vortreffliche Denkschriften über diesen Gegenstand, die er dem durchlauchtigen Fürsten von Piemont, welcher die Reform der in seinen Staaten befindlichen Klöster wünschte, überreichte.
Große Mühe und Arbeit kosteten ihn einige Klöster, uuter andern das Haus zu St. Katharine vom Orden des heil. Bernhard bei Annecy, wo Gott seine Mühe gesegnet hat, so daß die dortigen Schwestern nunmehr mit viel Frömmigkeit in gutem Rufe leben, obgleich sie keine Clausur haben. ES zogen sich auch einige der Eifrigsten auf den Rath unsers Seligen nach Rumilly, einer kleinen Stadt dieser Diöcese zurück, wo sie unter Clausur in solcher Vollkommenheit leben, daß sie eine Menge Schwestern aus diesem Orden und andere Mädchen an sich gezogen, und drei oder vier Häuser von dieser Reform zur großen Ehre GotteS gegründet haben. Aber unbeschreiblich ist auch die Geduld, welche der Selige mit der Mutter Aebtiffin von St. Katharine hatte, um sie dahin zu bringen, daß sie

