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ihn König Heinrich der Große zu fünf verschie­denen Malen ein, in Frankreich zu bleiben. Der König versprach ihm große Einkünfte und reiche Pfründen; er aber erwiederte: nachdem ihn die gött­liche Vorsehung an das Disthum Genf gebunden, wünsche er ihm dort zu dienen, und es nicht zu verlassen. Glaubwürdige Personen haben mich ver­sichert, dieser König habe ihm, als er vernommen, daß er nur tausend Thaler Renten habe, eine gute Pension anweisen lassen, indem er sagte, dieß sey zu wenig für einen Bischof.

Unser Selige dankte, und wollte sie nicht an­nehmen. Er pflegte zu sagen: besser sey wenig brauchen als viel haben, und wer am Genügenden nicht genug hat, werde nie ein Genügen finden. Diejenigen waren ihm zuwider, welche, wiewohl sie reichlich hatten, was sie für ihren standesmäßigen Unterhalt brauchten, dennoch aus allen Kräften trachteten, mehr zu bekommen; er seinerseits wollte keine andere Sicherheit für den morgigen Tag ha­ben, als die Vorsehung Gottes.

Derselbe König bat ihn auch, in Frankreich ei­nen Kirchendienst anzunehmen. Er wollte wissen, welchen, denn er hielt sich nicht für jeden Dienst tauglich, und setzte hinzu:Gott hat mir die Gna­de erwiesen, mich erkennen zu lassen, daß ich für ihn, durch ihn, und in ihm bestehe. Nie werde ich ein Glückskind heißen, so lange mich die Sonne bescheint. Darum widerspreche ich auch nie, wohin ich für den Dienst der göttlichen Ehre gerufen wer-