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einem so sanften, liebreichen und verklärten Gesicht, daß er unmerklich alle Herzen zur Andacht stimme.

Ich weiß, daß, als er in Dijon gepredigt, das ganze Parlament ihn so sehr bewunderte, und ihn in so hoher Verehrung hielt, daß man diejenigen selig pries, die um ihn waren, und die Worte heiliger Weisheit aus seinem Munde vernehmen konnten, man war glücklich, wenn man ihn nur sah oder hörte. Als er, nachdem er die Fastenpredigten gehalten, von Dijon abreis'te, kam er zu dem Herrn Erzbischof von Dourges, der gerade in Dijon war, und in sei­ner Abtei von St, Stephan wohnte, um Abschied von ihm zu nehmen; denn diesen beiden guten Kir­chenfürsten fiel die Trennung schwer. Da ver­sammelte sich in dem Hofe der Abtei eine große Menge Volkes, das ihn noch sehen wollte und Be­weise ohne Gleichen von seiner Liebe und Achtung ge­gen diesen Seligen an den Tag legte. So hat man mir gesagt, es hatten Einige geäußert, einen solchen Mann dürfe man nicht nach Hause fahren lassen; die Schultern der Menschen müßten ihn zurücktragen in seine Heimath, und die guten Leute schickten sich wirklich an, es zu thun. Andere schrieen, und ich hörte es, er sey ein großer Dieb, er nehme die Herzen aller Be­wohner von Dijon mit sich, was auch in der That der Fall war. Denn Jeder hatte ihm einen recht vor­nehmen Platz in seinem Herzen eingeräumt. Andere sagten wieder, man dürfe ihn nicht fortlassen, und alle hätten gern zu seinem Unterhalte beigetrageil.