der Andere wollte haben, das; er in seiner Kirche daS Amt halte, jener wollte Predigten, dieser sonst geist­liche Hülfe von ihm. Zn den durch ihre Größe und ihre Frömmigkeit ausgezeichneten Klöstern in der Nahe seiner Wohnung, welche von sehr vornehmen Damen regiert wurden, wünschten ihn die Vorsteherinnen zu sehen und seine Meinung über die Leitung ihrer Ge­nossenschaften zu hören.

Als unser Selige auf der Rückkehr aus Frank­reich, nachdem ihm der durchlauchtigste Prinz von Piemont befohlen, die Frau Schwester des Königs auf ihrer Reise von Paris nach Piemont zu beglei­ten, durch viele schöne Städte von Frankreich kam, wurde er allenthalben mit unglaublichen Ehren empfangen/ und besonders in Bonraes, wo Zeder seinen Segen haben wollte, und die Familien sich glücklich schätzten und nichts weiter wünschten, wenn sie nur den Trost gehabt hatten, ihn zu sehen und seinen heiligen Segen zu empfangen. Zch habe das von einer glaubwürdigen Person vernommen, die damals selbst in Bourges war.

Die Hochwürdigsten Herren Prälaten von Frank­reich ehrten ihn ganz ungemein, und mehrere woll­ten von ihm in der Kunst, ihre Diöcesen wohl zu regieren, unterwiesen seyn, und auch nach dem To­de haben sie bewiesen, daß er von ihnen heilig ge­achtet wurde, weil sie im Namen der ganzen Kirche in einem öffentlichen Schreiben Se. Heiligkeit um Seligsprechung desselben gebeten haben.