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Einer der hohen französischen Prälaten und trefflichsten Kanzelredner des Jahrhunderts, der Herr Bischof von Nantes, wie man glaubt, hat gesagt, der Selige gleiche einem Gewinde wohlriechender Pflanzen, die bei allen Gelegenheiten ihren guten Geruch verbreiten.

Se. Hoheit von Savoyen nannte ihn den heili­gen Carl seiner Staaten, und empfahl sich sehr sei­ner Fürbitte. Nach dem Absterben dieses Seligen wollte er sein Dildniß haben; er hat es nun auch in seinem Zimmer hangen, und so oft er es ansieht, begrüßt er es ehrerbietig. Die Fürsten und Für­stinnen aus dem Hause Savoyen haben ihn hoch­geehrt und gepriesen, und in Piemont steht er in solcher Achtung, daß er seit seinem Tode dort ange­rufen wird, und gar Viele sich zu seinem Grabe verloben.

Man hat mich versichert, daß, als er einmal in Turin bei den ehrwürdigen Vätern FeuillanS krank gewesen, sie zu denen, welche ihm Wäsche geliehen, bei deren Zurückgabe gesagt hätten: be­wahret sie wohl auf, sie hat einem Hei­ligen gedient. Dieselben Väter und ihr ehr­würdiger Oberer sagten, daß, als der Selige ln der Eigenschaft eines apostolischen CommiffärS den Vorsitz in ihrem Capitel geführt habe, er ihnen er­schienen sey, gleich einem Engel des Himmels; so bewundert hätten sie seine Sanftmuth, Geduld und vollendete Vollkommenheit.