Die große Verehrung dieses seligen Dieners Gottes war nicht nur in Frankreich, Piemont und Savoyen allgemein verbreitet, sondern auch im Ausland. So hat man unserm Beichtvater aus Flandern geschrieben, daß man dort von ihm spräche und ihn achtete gleich einem heiligen Hieronymus und anderen heiligen Bischöfen. Ungefähr zehn Jahre vor seinem Absterben brachte man ihm im Verlaufe von zwei Zähren sehr oft Besessene, oder wenigstens solche, die für besessen gehalten wurden, die geheilt oder doch sehr getröstet von ihm entlassen wurden.
Desselben Tages, den 5ten August um 3 Uhr Nachmittags:
Indem ich in meiner Aussage über den erwähnten Artikel fortfahre, sageich: Als ich das Gerücht von diesen Besessenen vernommen, fragte ich den Seligen, was daran sey. Er antwortete mir mit großer Bescheidenheit und Demuth: „Das sind gute Leute, die melancholisch geworden; ich höre ihre Beicht, r e i ch e i h n e n die heilige Commtinion und tröste sie, so gut ich kann. Ich sage ihnen, daß sie geheilt seyen; sie glauben es mir und ich entlasse sie in Frieden." Ich habe sagen hören, daß mehrere hundert solcher Kranken durch seine Vermittlung geheilt worden sind. Die meisten Leute in diesem Lande oder an andern Orten, wo er sich gerade

