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aufhielt, gingen zu ihm, sobald sie irgend ein äuße­res oder inneres Weh befiel.

Mehrere entkräftete Kranke und melancholische Menschen nahmen ihre Zuflucht zu ihm, und er bat Gott für sie in der heiligen Messe; einige gingen geheilt von ihm, alle aber wurden erleichtert und getröstet. So habe ich von glaubwürdigen Perso­nen sagen hören.

Wenn sich bei ehelichen Verbindungen Hinder­nisse fanden durch Verzauberung oder sonst, kam man zu ihm, und die heimgesuchten Personen fan­den Trost und Erleichterung, theils durch den Ge­brauch der heiligen Sacramente, die er ihnen spen­dete, .theils dadurch, daß er über sie betete.

Selbst die Irrgläubigen hielten ihn hoch in Ehren. Die von Genf hielten ihn für einen got- tesfürchtigen Mann; sie bedauerten ihn sehr, als er gestorben war, wie sie in Chamberi sagten: wenn sie gewußt hätten, daß sie immer nur mit einem solchen Bischof zn thun haben würden, hätten sie ihn gern in ihre Stadt ausgenommen, denn man habe wohl gesehen, daß sein Wandel nicht auf Er­den sey; auch setzten sie hinzu, er sey in Genf eben so viel oder mehr betrauert worden, als in Cham­beri. Ein irrgläubiger Advokat schickte nach seinem Tode eine lobpreisende Grabschrift. Einer der Gen­fer Prediger hielt ihm, als er sein Hinscheiden er­fahren, eine Lobrede, und sagte, er habe nur einen Fehler gehabt, daß er nämlich gar zu sehr an der römischen Kirche gehangen habe. Ein anderer Irr-