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der schönsten Reliquien Frankreichs, und sie bewun- * derten es, wie es so schön roth und weich war.

Die meisten Ordenshäusev' haben inständig um Reliquien von diesem Seligen gebeten, so daß ihnen der Herr Bischof von Genf, sein Bruder und Nach­folger, Ornate, Meßgewänder, Alben und an­dere priesterliche Kleider des Seligen austheilen mußte.

Der kleinen dreieckigen Steinchen, die man an­statt der Galle gefunden, wie früher bereits erwähnt worden, bemächtigten sich die bei der Sektion An­wesenden sogleich.

Mehrere vornehme Personen theilten sich in sei­nen Rosenkranz. Der Herr Herzog von Nemours, welcher an demselben Tage, an welchem der Selige gestorben war, von demselben noch einen Besuch und für sich und seinen Sohn den Segen knieend empfan­gen hatte, erhielt die Medaille des Rosenkranzes.

Als dieser heilige Leib in die Kirche unsers Klo­sters von Lyon getragen ward, besuchte ihn eine große Menge Volkes, und so lange er ausgeseht blieb, hörte der Zudrang gar nicht auf. Sie knieeten vor dem Sarge hin, beteten und legten Rosenkränze und andere Gegenstände für die Andacht auf die Leiche hin, die sie wie die Reliquie eines Heiligen verehrten.

Da seine Diener die heilige Leiche nach Annecy brin­gen wollten, widersetzten sich die Bürger von Lyon, und ließen sie in den Chor der Klosterfrauen mit dem Ver­bot bringen, sie ohne ihre Erlaubnis weder nehmen noch verabfolgen zu lassen; so daß, nachdem seine