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»ortete. Der ganze Briefwechsel coursirt in vielen Ab­schriften, und ich finde vielleicht später eine sichere Ge­legenheit, Ihnen denselben zu übermachen. Bei seiner Ankunft in Wesel wurde er zuerst bis auf das Hemd unter­sucht und ihm Alles, was er bei sich trug, abgenommen. Sein Geld wurde dem Platzmajor übergeben, dem er monatlich die Rechnungen zur Zahlung anzuweisen hatte. Seine Wohnung war eine enge, schmutzige Stube, in welcher die Wanzen den Herrn spielten, und nur Nachmittags wurde ihm ein zweistündiger Spaziergang in frischer Lust unter Begleitung einer Wache gestattet, ohne daß es ihm indessen erlaubt gewesen wäre, mit irgend Jemanden ein Wort 'zu wechseln. Von der Mitte des März an durfte er nicht mehr Messe lesen, und kam in keine Kirche mehr, selbst auf Ostern nicht, bis zum Anfang Juni, wo es ihm auf sein dringendes Bitten gestattet wurde, wenigstens Sonntag Morgens um fünf Uhr in einem verschlossenen Zimmer und in Beiseyn eines wachthabenden Unteroffiziers wieder das heilige Opfer zu verrichten. Als er mehrmals um die Erlaubniß gebeten hatte, daß ihm der Pfarrer doch die österliche Communion reichen dürfe, kam endlich die Ordre: Morgen Nachmittag um drei Uhr werde ihm der Pfarrer die Communion bringen. Und so wurde ihm denn auch wirklich Nachmittags um drei Uhr die heilige Communion gereicht, weil der Pfarrer nicht früher zuge­lassen ward. Doch genug hievon. Das Urtheil des Ap- pellhofeS ist Ihnen sattsam bekannt, und Sie wissen, daß ihm in Folge desselben das Amt und die Nationalkokarde wieder zurückgegeben worden ist. Die Kosten des Pro- ceffes indessen, die sich auf 700 Thlr. belaufen, hat ihm der Staat nicht vergütet, und sie würden noch viel höher gestiegen seyn, wenn seine beiden edlen Verthcidiger nicht