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Hugo hatte die große Schreibstube ganz für sich allein, und da das Fenster an seinem Schreibepult offen stand, so genoß er die frische Luft und den Geruch der Blüthen vom Obstgarten herüber, und das Rauschen der Blätter im Winde, als wenn er draußen gewesen , wäre. Dieses Alles stimmte ihn heiter, und er freute sich, an seine Mutter schreiben zu können, wobei ihm auch immer leichter um's Herz wurde. Zu dem kam noch, daß er ganz sicher hinsichtlich dessen war, was er seiner Mutter schreiben wollte; denn er hatte Herrn ! Tooke beim Nachhausegehen an der Kirche getroffen, und ' von ihm Erlaubniß erhalten, seinen Brief wegschicken zu ! dürfen, ohne daß ihn Jemand vorher gelesen, weil er ! etwas ganz Besonderes zu berichten. Er schrieb:

Liebste Mutter!

Es ist Sonnabend Nachmittag, und ich bin frü­her von der Wiese zurückgekommen, als die Uebrigen, ! um Dir Etwas zu erzählen, was mich sehr unruhig ; macht. Wenn ich irgend Jemanden in der Welt hätte erzählen wollen, wer mich von der Mauer herunter­zog, so wärst Du es gewesen, in jener Nacht, nach­dem das Unglück geschehen war, und ich fürchte, ich würde Dir es erzählt haben, wenn Du mich nicht daran verhindert hättest, denn ich finde, daß ich mir selbst nicht trauen kann, wenn ich mit Jemand spreche, den ich sehr liebe. Ich habe es auch jetzt nicht verrathen; , aber ich würde es meinem Freund Dale erzählt haben^ wenn Holt nicht gerade in diesem Augenblick dazu ge­kommen wäre. Es macht mich sehr unglücklich, fast eben so sehr, als wenn ich mein Geheimnitz