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sein Verdienst; morgen war Sonntag, wahrscheinlich ein Heller, schöner Maisonntag, seine Aufgaben für Montag hatte er fertig gemacht, und möglicher Weise konnte ein Brief von seiner Mutter im Lauf der Woche kommen, Frau Proctor stack gerade tief in Hren Arbeiten am Montag Morgen, und der Montagmorgen ist der ge­schäftsreichste in der ganzen Woche, als sie Hugo's Brief erhielt. Trotzdem fand sie Zeit, ihn mit umgehender Post zu beantworten. Als Hugo den Brief mit uner­brochenem Siegel, weilnicht öffentlich" mit großen Buchstaben auf der Außenseite stand, eingehändigt bekam, fühlte er dankbarlichst, wie gütig seine Mutter war, ihm so bald zu antworten und alle seine Wünsche zu erfüllen. Ihr Brief lautete:

Lieber Hugo!

Ich habe Nichts in Deinem Brief gefunden, was mich in Erstaunen setzt; denn ich glaube, wenn alle unsere Herzen offenbar würden, so möchte sich ergeben, daß ein Jeglicher von uns im Leben ein Mal errettet worden ist vom Bösesthun durch das, was wir Zufall nennen. Die besten Menschen sagen dieß von sich in ihren Danksagungen an Gott, und in den Geständnis­sen, die sie sich gegenseitig unter einander machen. Obgleich Du am Sonnabend sehr unglücklich warft, bin ich doch nicht betrübt, daß diese Dinge sich ereig­net haben, weil ich denke, daß Du sicherer und weiser dadurch geworden bist. Du sagst, daß Du bis dahin nie in Angst gewesen. Dein Geheimniß auszuplaudern. Nun kennst Du die Gefahr, und das ist schon gut. Ich hoffe, Du wirst den Jungen, wer er auch sein

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