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den „nicht öffentlich", und dann wird ihn weder Herr Tooke, noch irgend ein anderer Mensch lesen. Aber ich weiß, Du bist immer so sehr beschäftigt, so erwarte ich denn auch nicht mit Bestimmtheit eine Antwort.
Als er seinen Brief beendet und gesiegelt hatte, fühlte sich Hugo um Vieles erleichtert, aber immer noch nicht glücklich. Er hatte sein Herz gegen die beste Freundin, die er auf der Welt besaß, ausgeschüttet; dennoch empfand er Kummer und Demüthigung für die Gegenwart- und Angst für die Zukunft. Nun fiel im Plötzlich ein, daß er Trost bei einem noch bessern Freund suchen müßte, und daß Er, welcher ihm diese Prüfung gesandt, ihm helfen könnte und würde, sie mit Ehren und mit Geduld zu ertragen. Indem er noch mit diesem Gedanken beschäftigt, sah er die Jungen in einzelnen Abtheilungen nach Hause kommen, und er schlüpfte in den Obstgarten, wo er wußte, daß er mit seinem besten Freund allein sein würde. Er blieb dort, bis die Glocke zum Abendessen ertönte, und als er in's Eßzimmer trat, war es mit einem heitern Gesicht. Er war beim Abendessen so luftig, wie irgend Einer, und hernach erschienen ihm seine Aufgaben leichter zu machen, wie gewöhnlich. Der Grund lag darin, daß sein Gemüth durch die verschiedenartigen Kämpfe, die er im Lauf des Tages bestanden, aufgeregt worden war. Er sagte seinem Bruder, der diesen Abend Zeit fand, ihn zu überhören, das Gelernte her, ohne daß ihm ein Wort fehlte. Als er zu Bette ging, beschäftigten ihn erfreuliche Gedanken. Sein Geheimniß war noch sein eigenes, obgleich nicht durch

