228

i

oder man (ackt die Mehlspeisen in einer blechernen Randform, von der man mittelst eines Scharnieres den f Rand abnehmen kann, ferner auf einer tiefen Schuf- »Lik fel, welche die Backhitze verträgt, und an deren innern ,

Rand man ein mehr als daumenbreites, mehrere Mes- , serrücken dickes Teigband feftklebt, oder, wenn die Speise M ausgestülpt werden soll, in einer glatten, wie eine Cas- ! serolle ohne Stiel gestalteten Form. In jede Masse ^ kommen eine oder ein paar Messerspitzen Salz. "

A. Süße Mehlspeisen. . ' 'j 1

LAL. ^ctne Auflauf- oder Crenre-Mehl- v- speise: Aufkauf von Vanille.

Die Grundmasse zu dieser Art Mehlspeisen bleibt ? sich immer gleich, nur daß sie verschiedentlich gewürzt ; - \ werden. Der Auflauf von Vanille diene als Richt­schnur: Man rührt lOLth. feines Weizen- oder 8,Lth. Kartoffelmehl, 2 ganze Eier, I Eigelb, 4 Loth Butter,

8 bis 12 Loth Zucker und 1/2 Quart Milch, worin j'pr- eine halbe Stange Vanille ausgezogen ist, auf gelin- dem Feuer zu einer glatten, dickbreiigen Masse ab. Während des Verkühlens rührt man sie öfters um, fügt noch 4 Loth Butter, 5 Eigelbe und zuletzt dcn.Z4/^l^ Schnee von dem Eiweiß behutsam dazu. Zu einer andern Masse, die wohlfeiler, aber nicht so fein ist, nimmt man 10 bis 14 Loth Mehl, 8 Loth Zucker, ]

6 Eier, 6 Loth Butter, etwas mehr Milch und statt J l,»^. Vanille Zimmt und Citronenschale. Man füllt die j Masse in eine gut mit Butter ausgestrichene Rand- j schüssel oder Tafelgeschirr zu drei Vierthcil voll, be- streut sie oben mit Zucker und backt sie 1 Stunde in s mäßiger Ofenhitze oder in einer Tortenpfanne. Die