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sondern es werden auf den Feldern oft solche Gruben aufgewühlt, daß dann 'nach einem erfolgten Regenwetter Pfützen und Lacken, woraus dann das Schafvieh während der Weide zu seinem höchsten Nachtheile sauft, gebildet werden. >,

19. Die Disteln, welche die Hutweiden und auch die angrenzenden Felder durch das Verfliegen des -Samens so häufig - verunreinigen und hie und da die Weideplätze ganz vernichten, müssen noch bei Zeiten, so lange der Samen nicht reif ist, sammt der Wurzel ausgerottet werden, was die Schäfer, denen ohnehin genug Zeit zu einem solchen Geschäfte während der Weidezeit erübrigt, am leichtesten bewerkstelligen können.

20. Das Schafvieh, so lange es mittelst Weide ernährt wird, darf nur einmal des Tages, und dieß in den frühen Morgenstunden vor dem Austrieb und dem Füttern getränkt werden. Der frühe Morgen­trank ist für das Schafvieh deßwegen am gedeihlichsten, weil zu dieser Zeit das Wasser am gesündesten ist, und weil beim Schafviehe, so lange kein grünes Futter im Leibe sich befindet, nicht so leicht Blähungen verursacht werden. Hat man' bei einer Schafhütte die Gelegenheit, zu einem reinen fließenden Waffer das Schafvieh zur Tränke zu treiben, so ist dieser Trank der beste; ist jedoch eine solche Gelegenheit nicht, so muß das Vieh bei Brunnen aus reinen Trögen oder Gründen getränkt werden. Während der Weide darf das Vieh, wenn man es gesund erhalten will, nie zum Wasser, am allerwenigsten zum stehenden, verdorbenen in Pfützen, Lacken, Gräben und Morästen, zugelassen werden.

K) Von der Fütterung im Stalle.

Mit welchem Futter und mit welcher Quantität desselben das Vieh während der Wintersperre ernährt werden soll, hängt eigentlich vom Schafvieheigenthümer-ab, und der Schafmeister hat nur Sorge zu tragen, daß das bestimmte Futter richtig und zur gehörigen Zeit dem Vieh verabreicht werde. Um jedoch in die nachtheilige Verlegenheit, das Vieh in der Folge dem Hunger preiszugeben und das Hungerzeichen