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gesunden Thieren, hängen die Stapel am Grunde zusammen, so daß wenn man den Pelz auf dem Thiere an einer Stelle auseinander­legt das Ganze in Bewegung kommt. Gewöhnlich hat noch die Wolle dieser Race unten einen sehr gefälligen, schneeähnlichen 'oder Silberglanz, so wie sie auch gehörig gewaschen, besonders.schön baum- wollenärtig aussieht und vorzüglich elastisch ist, wobei sie dennoch mit großer Weichheit und Kernhaftigkeit verbunden bleibt. Solche Wolle eignet sich vorzüglich zur Bereitung hochfeiner Tücher, die nie aus der Mode kommen, mithin dieser Wolle immer Absatz verschaffen, werden. »-

HL

Die Paarung und Fortpflanzung der Schafe.

Da man schon einmal den Entschluß gefaßt hat, die Erzeugung, des feinwolligen Schafviehes immer' mehr und mehr seiner Voll­kommenheit zuzuführen, muß auch die Sorgfalt eines jeden von diesem Vorhaben beseelten Oekonomen dahin zielen, sich zur baldigen Be­gründung des gefaßten Entschlusses'eine gewiffe, seinem Vorhaben und Vermögen angemessene Anzahl. veredelter Stammeltern zu verschaffen und sich sodann durch zweckmäßige Behandlung derselben seinem Wunsche zu nähern, und selben zu realisiren sich bemühen. Bei der Anschaffung - dieses Stammviehes ist nun hauptsächlich das Augenmerk dahin zu richten, daß der männliche Theil oder Widder stets vorzüglichere Eigenschaften im Körperbaue und besonders in der Wollfeinheit,' als der weibliche besitze, weil, obzwar die Natur in der Erzeugung aller lebendigen Ge­schöpfe willkürliche Gestalten annimmt, dennoch im Allgemeinen die meisten Abkömmlinge dem Ebenbilde .des Stammvaters nachrathen. Nebst den äußeren Eigenschaften des Zuchtwidders muß man auch besonders von dem vollständigen Gesundheitszustände überzeugt sein, da von einem mit innerem Defekt behafteten Stammvater auch nur