zusammen brachen und das Bewußtsein gänzlich er­losch. Wurden die Kranken in ihrem Echeintode aus dem Tunnel in's Freie gebracht, so boten sie, je nach dem Grade der Vergiftung und der persönlichen Eigenthümlichkeit, verschiedene Krankheitsbilder dar. Während die leichtern Grades, unterstützt, wie Be­trunkene, noch fortkommen konnten, theilweise oder ganz bei Bewußtsein waren, mit mehr oder weniger Mühe sich auch der Sprache bedienen konnten mußten die der höheren Grade der Vergiftung förmlich getragen und geschleppt werden, ohne jedes Bewußtsein, was um sie vorgieng, und nicht mehr der Sprache mäch­tig. Einige der Letztern bekamen kur; nach ihrer An­kunft in freier Luft starke konvulsivische Anfälle am ganzen Körper, so daß sie vier Mann kaum halten konnten; mit großer Heftigkeit wälzten sie sich auf ihrem Lager hin und her und verschmähten hartnäckig alle Getränke oder spien dieselben wieder aus. An­dere lagen dagegen in großer Unempfindlichkeit ruhig da, schluckten die dargcbotenen Getränke mechanisch hinunter; die heftigern Grade zeigten alle starke Atb- mungsbeschwerden. Bei Mehreren bemerkte man schlagslußartige Erscheinungen der Zunge und des Gaumens; sie konnten, obgleich bei Bewußtsein, weder sprechen noch schlucken. Der Puls war sehr ver-