VIII

Vorrede.

Jugend auf den rechten Weg zum ewigen Leben geführt werden kann.

Um so erfreulicher muß es daher allen denen sein, die den Herrn lieb haben, wenn eine Schrift erscheint, die uns nicht menschliche Klugheit für diese Welt allein, sondern auch himmlische Weisheit für das ewige Leben verkündigt, deren Verfasserin es nie vergessen hat, daß wir Menschen auf Erden nur Fremdlinge und Pilgrime sind (1 Petr. 2, N), die sich für ihr himmlisches Vater­land hier bilden und durch viel Trübsal nach dem Lande des ewigen Friedens wandeln sollen. Eine fromme Mutter, deren verklärter Geist nun auch schon lange mit der hei­ligen Schaar cinstimmt in das:H e i l d e m, d e r a u f dem Stuhl sitzt, unferm Gott und dem Lamm!" (Offenb. 7, ltt) hat diese Schrift für ihre Tochter, die entfernt von ihr lebte, bald nach deren Confirmation in ruhigen Stunden geschrieben. Bisher war sie nur als Mannscript wenigen bekannt; von verschiedenen Seiten aber aufgefordert, hat sich der Herausgeber entschlossen, sie dem Drucke zu übergeben und hofft, daß, wie der Herr in kleinen Kreisen das Lesen dieses Büchleins schon gesegnet hat, es auch unter dem größeren Publi­kum in vielen Herzen Eingang finden und reichen Segen stiften werde.

Wer auf den Geist des Ganzen sieht und das Büch­lein mit Liebe liest, wird einzelne fehlerhafte Ausdrücke und Mängel im Styl und Zusammenhang, die dem Herausgeber, der die meisten nach Kräften zu verbessern suchte, noch entgangen sind, übersehen oder entschuldigen.