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Dolch. In einem Augenblicke war Alles Verwirrung und Schrecken, Getümmel und Kampf. Durch das Geschrei vernahm Sabba die Stimme ihres Gatten: Sabba, Dein Gatte ruft! die Fahne, oder das Schwert!" Und mit zerrissenem Gewände und fliegen­dem Haar stürzte das Weib durch die wüthende Menge: Mehanna, die Fahne! Ich bleibe bei Dir!" rief ste, und mit Entzücken warf sie sich an seine Brust. In demselben Augenblicke blitzte ein Stahl über ihrer Schul­ter, und mit einem Schrei des Todes sank sie getroffen zu Boden. Der dunkle Fremdling aber stürzte mit grinsendem Gesicht weiter durch das Gewühl.

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Und als es Tag geworden war und im Osten die Sonne emporstieg, da kniete ein Mann neben der Leiche seines Weibes und benetzte ihre Wangen mit Thränen. Und der Mann war Mehanna.

Er grub aber daselbst ein Grab, legte Sabba hinein und bedeckte sie mit Blumen und Zweigen. Dann wölbte er den Hügel und kniete nieder, und als er ge­betet, sprach er zu sich selber:Was ich geliebt, wie mich selbst, das hat mir der Feind deZ Lichtes geraubt. Ich bin irre gegangen in der Verblendung; darum will ich mich aufmachen und den rechten Weg suchen zum Reiche des Lichts. Vielleicht, daß ich ihn wiederfinde. Gott aber möge mich stärken! Lebe wohl, Sabba!"

Und er wandte sein Antlitz gen Morgen und ging seines Weges fürbaß.