39

sein Vaterland liebt und das Glück künftiger Geschlech­ter! Auf, ihr Guten und Starken! Es ruft der Geist der Freiheit zur Wahrung unserer heiligsten Rechte!"

Und wie er die Worte gesprochen, da traten her­vor aus der Menge eine Schaar weißgekleideter Män­ner, und an der Spitze derselben stand M eh an na, in der Rechten ein funkelndes Schwert, in der Linken eine weiße, wehende Fahne. Diese pflanzte er in den Boden und rief mit lauter Stimme:Wer Einer der Unfern sein will, der sammle stch um diese Fahne, und mit die­sem Schwerte wollen wir ihn beschützen gegen die Macht der Finstern. Es giebt nur Eine Wahl: die Frie­densfahne, oder das Schwert!"Die Fahne, oder das Schwert!" riefen die Männer und schaarten sich um das Symbol des Friedens.

Aber unbeweglich noch stand die Menge, und nur die Blicke jagten in ängstlicher Spannung von den dun­keln Gestalten zu den lichten, vom Schwert zur Fahne, Da erscholl die Stimme des Fremdlings:Ha, Brüder und Schwestern, meine Prophezeihung geht in schnelle Erfüllung! Das sind die heimlichen Nattern, die an der Vollendung Eures Glückes nagten. Der Herr hat sie in unsere Hände gegeben. Auf, und vernichtet sie; denn jedes Mittel ist erlaubt, die Zwecke unserer hei­ligen Lehre zu fördern! Sie selbst haben die Bande gelöst, die Euch körperlich an sie knüpften, ein geisti­ges Band giebt es nicht zwischen ihnen und Euch!" Mit diesen Worten stürzte er wie ein Tiger auf den Wortführer der weißen Schaar los; ein Schwert blitzte in seiner Hand; tausend Schwerter blitzten in den Händen der Männer, und selbst das Weib zuckte den