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Er wanderte drei Tage und drei Nächte; dann gelangte er an einen großen Strom, der dasLand der Freiheit" begrenzte. An seinen Ufern stand ein Mann, der gedankenvoll in die Fluchen schaute. Me- hanna näherte sich ihm und sprach:Wartest Du auf den Fährmann? Siehe, auch ich will über den Strom; denn das Ziel meiner Reise liegt jenseits des Wassers.

Der Mann wandte sich um und sprach:So ge­hen wir mitsammen denselben Weg. Hast Du aber auch schon an den Fährlohn gedacht? Denn wisse, dieser Fährmann ist ein sonderbarer Kauz; Geld und Gut verachtend, seht er Niemanden über, der ihm nicht zu­vor ein Mährlein oder eine Sage und dergleichen er­zählt hat. Ich habe so eben nachgesonnen, was ich ihm wohl erzählen könnte."

Mehanna verwunderte sich darüber und sprach: Wahrlich, das ist eine seltsame Weise, aber sie gefällt mir; denn ich mag wohl einem Mährchen zuhören, be­sonders wenn es gut erzählt wird und sich auch Etwas dabei denken läßt. Wo ist der Mann?"Hier bin ich!" antwortete eine rauhe Stimme, und als sich die Beiden umwendeten, erblickten sie einen großen Mann, in Felle gehüllt, mit einem Ruder auf der Schulter. Ihr wollt über den Strom", fuhr er dann fort,nun, so folget mir, denn mein Nachen liegt dort hinter den Felsen!"

Er schritt voran, und die Beiden folgten ihm» schweigend, bis sie an eine Hütte kamen, vor welcher