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Die Verfassung dieses glücklichen Landes wurde aber bald genug gestört; denn eines Tages, als eben eine Menge Männer und Weiber nach der Küste des Meeres gingen, um daselbst das fröhliche Fest eines allgemeinen Fischzuges zu feiern, siehe! da bemerkten sie auf der Höhe des Meeres ein großes schwimmendes Haus, das sich mit großer Schnelligkeit ihrem Lande näherte. Alles drängte sich an das Ufer, den Wunder­bau zu sehen, der jetzt in geringer Entfernung stehen blieb. Bald stiegen aus seinem Innern prachtvoll ge­kleidete Männer, welche sich in kleinen Kähnen nach dem Ufer hinüberrudern ließen. Zn dem ersten Kahne stand ein großer, schöner Mann mit einer Krone auf dem Haupte, der unter Trompetengeschmetter und Pau­kenklang der Erste das Land bestieg, dann seine Arme weit ausbreitete und sprach:Dieses Land, welches ich jetzt in Besitz genommen habe, heiße fortan das Land der Freundschaft!"

Als alle Bewohner des schwimmenden Hauses an's Land gesetzt waren, bildeten sie eine lange Reihe, so daß die Eingebornen erschrocken zurückwichen und in beträchtlicher Ferne klopfenden Herzens dem Begin­nen der Fremdlinge zuschauten. Bald schritt aus deren Reihen ein Mann auf den König zu, wechselte einige Worte mit ibm und nahete sich dann den Eingebornen. Einen grünen Palmzweig, das Zeichen des Friedens, in der Hand schwenkend, übersah er sie Alle und sprach dann mit lauter Stimme:Der König, Euer Herr, läßt Euch durch mich, seinen unterthänigsten Knecht, seinen allergnädigften Gruß entbieten und Euch zu wissen thun, daß er fortan Euch die Ehre anthun