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sich Aller eine dumpfe Verzweiflung, in der sie Alles verrichteten, was man ihnen geboten hatte.
Die Folge dieser Umwälzung war, daß das, sonst blühende Land in den Zustand der traurigsten Verwahrlosung gerieth. Denn was man sonst mit Lust und Freudigkeit gethan hatte, das that man jetzt mit Aerger und Mißmuth, da man die Früchte der Arbeit nur theilweise genießen konnte. Dazu kam, daß der ihnen aufgedrungene König die von ihm bestimmten Abgaben mit unerbittlicher Strenge eintreiben und den hart bestrafen ließ, der es etwa wagen mochte, sich den diebischen Eingriffen der bestellten Zehnten-Eintrei- ber zu widerseßen. Aus dem Lande des Glückes wurde ein Land des Fluches.
Sonst hatten die Väter des Landes ihre Kinder gemeinschaftlich von würdigen und erfahrenen Männern unterrichten lassen; jetzt kam die Erziehung der Jugend in die Gewalt Geistlicher, deren eigener, weitberechneter Vorthcil es war, das zukünftige Geschlecht so unwissend und so abergläubisch heranzubilden, als es zu ihren Zwecken, es zu beherrschen, tauglich schien. Die Lehre dieser Männer hatte selbst den Beifall des Königs, dem nur daran gelegen war, Maschinen, aber keine selbftdenkenden Wesen zu regieren. Er baute Häuser der Lust von dem Schweiße seiner Unterthanen und ließ die ehemaligen Schulen verfallen, die etwa noch vorhandenen Lehrer verhungern. Er kleidete die Schaar seiner Krieger in Gold und Seide und zwang die rüstigen Söhne betagter Aeltcrn, Dienste zu thun für eine fremde Sache, oft in fremden Ländern. Er

