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zertrümmerte die alte Freiheit und erbaute auf dem Schutte derselben Zwinger für die Ungehorsamen.

Die Noch seiner armen Unterthanen aber ging dem Könige wenig zu Herzen, denn er lebte alle Tage herrlich und in Freuden und erblickte die Leiden des Volkes nur durch das Sehrohr der ihn umgebenden Speichellecker, das Alles im verkleinerten Maßstabe zeigte. Da wurde er plötzlich krank, und keine Kunst der Aerzte vermochte ihm vom Siechbette aufzuhelfen. Ein bösartiges Fieber quälte ihn mit furchtbaren Phan­tasien, die sein eigener Geist heraufbeschwor. In sol­chen Augenblicken verließen ihn seine treuesten Diener und regierten ohne Beschränkung, wie es ihnen gestel und den meisten Nutzen gewährte.

So lag er eines Abends auch verlassen auf dem Schmerzenslager und sah mit stieren glanzlosen Augen in die untergehende Sonne, die ihm durch die herab­gelassenen Vorhänge wie ein Gluthmeer erschien. Plötz­lich war es ihm, als sähe er seinen Pallast und seine übrigen Prachtbauten in vollen Flammen, und unzäh­lige kleine Teufelchen sprängen um dieselben her und trügen dem Brande neue Nahrung zu. Dann sah er einen Zug seiner Krieger, welche Tausende seiner Un­terthanen zu den Flammen führten und sie dann hin­einstürzten, wobei sie eine laute Musik machten. Er wollte ihnen wehren und um Hülfe schreien, aber seine Kehle war so trocken, daß alle seine Anstrengungen vergeblich waren. Kraftlos sank er auf das Lager zu­rück. Als er die Augen wieder öffnete, waren die brennenden Palläste verschwunden, und an ihrer Stelle dehnte sich ein weites, eisiges Feld aus, so öde, wie