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der uns zu Seinen Kindern annimmt, das B e r d i e n ft des Sohnes, der uns rein macht von allen unfern Sünden, und die Kraft des heiligen Geistes, der uns wiedergebiert.

Wie Pharao mit seinem ganzen Heere im rothen Meere ersäuft wurde, die Israeliten aber heil und un­verletzt hindurch gingen, so wird in der Taufe das ganze Heer unserer Sünden ersäuft, die Gläubigen aber gelangen unverletzt zum verheißenen Erbe des Him­melreichs. So ist auch die Taufe jenes gläserne Meer, das Johannes sah: denn durch dasselbe dringt der Glan; der Sonne der Gerechtigkeit wie durch das Glas in unsere Herzen. Dieses Meer war aber vor dem Throne des Lammes, der Thron des Lammes aber ist die Kirche, in der allein die Gnade der heiligen Taufe bewahrt wird. Der Prophet Ezechiel sah aus dem Tempel ein Wasser herausströmen, welches Alles le- b endig, Alles heil machte: im geistigen Tempel Gottes, das ist in der Kirche, quillt auch jetzt noch das heilbringende Wasser der Taufe, in dessen Tiefe unsere Sünden geworfen werden; es werden alle gesund und lebendig, über welche stch dieser Strom ergießt. Die Taufe ist die geistige Sündfluth, in der alles sündliche Fleisch ersäuft wird: der unreine Rabe oder der Teufel zieht aus, die Taube oder der heilige Geist fliegt wieder hinein und bringt der Seele ein Oelblatt, das ist, er haucht ihr Friede und Ruhe ein.