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das Aufgehen des Samens: so hindern Sorgen des Reichthums die geistige Frucht des göttlichen Wortes. Dornen verwunden mit ihren Stichen den Körper, so ängstigt Reichthum mit seinen Sorgen die Seele.

Du gehst einst verloren, wenn du nur allein ver­gängliche Schätze einsammelst. Die aus Erden Schätze häufen, sind denen gleich, welche ihre Früchte an tief gelegene, feuchte Plätze verbergen, ohne zu bedenken, daß sie dort am ersten der Fäulniß ausgesetzt sind.

Wie thöricht sind die Menschen, welche den Reich­thum zum Ziel ihres Verlangens machen. Wie kann ein körperliches Ding die Seele befriedigen, welche gei­stig ist, da vielmehr die geistige Natur in ihrer eigen- thümlichen Kraft so das Körperliche erfaßt, daß sie von keiner Menge erfüllt werden kann.

Die Seele ist für die Ewigkeit geschaffen; du thust ihr darum Unrecht, wenn du das Ziel ihres Ver­langens auf zeitliche und vergängliche Dinge setzest. Je mehr sich die Seele zu Gott erhebt, desto mehr wird sie von der Liebe zum Reichthum abgezogen. Alle Thiere suchen und sammeln die irdischen Dinge um so weniger, je mehr sie sich zum Himmel erheben. Sehet die V ö g e l u n t e r d e m H i m m e l a n, sie säen und sie ernten nicht. Dies ist ein großer Antrieb für himmlisch gesinnte Seelen, die Dinge dieser Welt ge­ring zu achten und zu verachten. Die Mäuse und das kriechende Gethier sammeln in Höhlen, denn sie sind