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den außerordentlich; denn ungeachtet sie eine sehr große Harte anzunehmen fähig sind, wird doch das Ausspringen derselben durch das weiche, zu Grunde liegende Eisen erschwert. Man sieht aber leicht die Unvollkommenheit dieser Verfertigungsart ein, daß nämlich dann das ganze Werkzeug nur so lange ge­braucht werden kann, bis der die Schneide bildende Stahl abgenutzt ist.

Gewisse größere Werkzeuge, welche keiner bedeu­tenden Harte, dagegen aber einer beträchtlichen Zähigkeit bedürfen, verfertigt man wohl auch aus einer Mittel­gattung zwischen Eisen und Stahl, die eigens zu die­sem Zwecke erzeugt wird.

Von solcher Art sind die Steyermärkischen Sen­sen und Sicheln.

Endlich lehrt die Erfahrung, daß durch ein inni­ges Gemenge von Eisen und Stahl die besten Klin­gen für schneidende Instrumente hervorgebracht werden können. Dieses innige Gemenge findet sich in den sogenannten Damaszenerklingen, die seit längerer Zeit ein Gegenstand der Bewunderung für die Europäer gewesen sind, und über die auch hier mit einiger Aus­führlichkeit gesprochen werden soll.

Das vorzüglichste äußere Merkmal der Damasze­nerklingen besteht darin, daß ihre ganze Oberfläche, (den Rücken und die Schneide nicht ausgenommen), mit verschiedenen, angenehm in die Augen fallenden, mehr oder weniger regelmäßigen und hervorspringen- den Zeichnungen geziert ist. Diese Zeichnungen, welche