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aus lauter feinen, abwechselnd hell und dunkler gefärbten, nie sich durchkreuzenden Linien zusammengesetzt sind, verdanken ihre Enkstrhung denl verschiedenen ! Verhalten deS Stahls und Eijens gegen gewisse che- • mische Agentien. Man lasse «inen Tropfen Säure (z. B. starken Essig over verdünntes Scheidewasser) auf eine poline Slahlfläche, und einen andern Tropfen derselben Saure aus blankes Eisen fallen, so wird sich ,
ein merklicher Unterschied in der Wirkung zu erkennen |
geben. Der Stahl wird nicht nur schneller angegriffen, als das Eisen, sondern nachdem beide Metalle mit Wasser abgewaschen worden sind, bemerkt man, daß die Säure auf dem Eisen einen matten, lichtgrauen, auf dem Stahle aber einen dunkeln, schwärz- j lichen Fleck zurückgelassen hat.
Die Erklärung dieser Erscheinung ergiebt sich von selbst, wenn man weiß, daß der Stahl von dem Eisen - sich hauptsächlich durch einen nicht unbedeutenden Gehalt an Kohlenstoff unterscheidet, der, als in den Säuren unauflöslich, bei obigem Versuche unverändert zurückbleiben mußte. Setzt man demnach die Da» '
matzzenerklingen als eine Mischung von Stahl und *
Eisen voraus, so zeigt sich gleich die Nothwendigkeit des Hervorkommens der Zeichnungen, wenn eine solche blankgeschliffene Klinge mit irgend einer Säure behandelt wird. Die Zeichnungen erscheinen zwar schon durch die längere Einwirkung der feuchten Luft, wer den aber schneller durch eigene künstliche Beizmitt hervoIgerufen.

