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bedeutende Zeit und einige Aufmerksamkeit nöthig ifl-, damit nicht einzelne Stellen des Eisens zu sehr ange­griffen werden. Außerdem soll man sich häufig der Spießglanzbutter zum Braunen der Gewehrläufe be­dienen, welche auch als englisches Bronziersalz in kleinen Fläschchen verkauft wird; ich bin über den Grad der Anwendbarkeit dieses Mittels nicht genau Unterrichtet.

Noch vielmehr, als für die gemeinen Flintenläufe, dient das Brüniren zur Verschönerung der damaszir- ten. oder sogenannten Drabtläufe, welche dadurch eine schöne dunkelbraune Farbe erhalten, die aber keines­wegs undurchsichtig ist, sondern die Hellen und dun­keln Linien des Damastes deutlich erkennen läßt. Es ist übrigens hiervon eben so wenig bekannt, als über das Brüniren der gemeinen Laufe. In England soll man sich, wie der Herausgeber des Technical Re* pository, Gill, versichert, des nachstehenden Verfahrens beim Bräunen bedienen: Der zu behandelnde Lauf wird, nachdem er einqefeilt, polirt, und durch Abrei­ben mit ungelöschtem Kalk und Wasser, von Fett ganz befreit worden ist, an beiden Enden mit hölzer­nen Zapfen verstopft, welche nicht nur als Handhaben dienen, sondern zugleich das Eindringen der Beize in die Seele des Laufes verhindern.

Man bestreicht ihn hierauf wiederholt mit einer Auflösung von Kupfervitriol in Wasser so lange, bis er sich ganz mit gelben und grünen Flecken bedeckt zeigt, und der Damast deutlich hervorgetreten ist. Die