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durch die Wirkung des Vitriols entstandene Kruste muß von Zeit zu Zeit mit Hülfe einer nassen, steifen Bürste weggerieben werden, bevor man die Auflösung neuerdings aufstreicht, um daS deutliche Erscheinen der heller und dunkler gefärbten Linien des DamasteS zu befördern.
Würde man dieses versehen, und wäre demzufolge die oxydirte Rinde auf der Oberfläche des Laufes zu dick geworden, so müßte man sie mittelst einer Kratzbürste aus Draht zu beseitigen suchen. Der auf die beschriebene Art vorbereitete Lauf wird nun durch Bestreichen mit einer eigenen Beize gebräunt. Diese Beize kann verschieden sepn, ihre Zusammensetzung wird aber von Gill auf folgende Art angegeben:
Kupfervitriol 2 Unzen,
Aetzendes Quecksilber-Sublimat 60 Gran,
Versüßter Salpetergeist (spiritus nitri dulcis) if Unze.
Stabltinktur (tinctura mortis alcalina Stahlii) 1 Unze.
Der Vitriol wird in 4 Quart (etwas über sj Wiener Map) Wasser aufgelöst, und das Sublimat mit den beiden andern Ingredienzien abgerieben. Die gebildete Flüssigkeit streicht man, wiederholt bis zum Eintreten des verlangten Erfolges auf, zuletzt begießt man den Lauf mit einer großen Menge siedenden WasserS (um die Wirkung der Beize schnell zu hemmen), und reibt ihn noch warm mit Schellackfirniß über Wachs «in. Das Quecksilber-Sublimat kann aus obiger Zu-
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