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dem Stahle zugrsetzt, vermehrt die Wirkung der verdünnten Schwefelsäure sehr bedeutend. Bei und
«st diese Wirkung am stärksten; sie nimmt hingegen wieder ab, wie die Menge der Platina in der Le- girung wächst, so, daß eine Mischung aus gleichen Theilen Platin und Stahl nicht starker angegriffen wird, als reiner Stahl.
Es ist merkwürdig, daß, wenn man zur Bereitung einer von jenen Legirungen, welche die Herren Stodart und Faraday versucht haben, reines Eisen statt des Stahls anwendet, die Mischungen verhätt- nißmäßig sehr wenig Neigung zur Oxydation zeigen. 3 Procent Iridium und Osmium ertheilen dem Eisen, mit welchem sie zufammengeschmolzen werden, eine ins blaue gehende Farbe, so wie die Fähigkeit, sich durch Abkühlen im Waffer Härten zu lassen. Die po- lirte Oberfläche dieser Legirung bedeckt sich an der feuchten Atmosphäre später mit Rost, als reines Eisen und Stahl.
Die Fähigkeit, sich Härten zu lassen, könnte bei ihr wohl zum Verdachte eines Kohlenstoffgehaltes Veranlassung geben; allein man überzeugte sich vollkommen von dem Ungrunde desselben, und es erhalt hierdurch die Meinung derjenigen eine neue Stütze, wel- che die charakteristischen Eigenschaften des Stahls nicht bloß seinem Gehalte an Kohlenstoff, sondern großentheils dem Vorhandenseyn anderer Metalle zuschreiben.
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