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sich sigirt, oder wenn es vom flüssigen Zustand in den festen übergeht, eine an seiner Oberfläche mehr oder weniger bemerkbare krystallinische Bildung an; und 1 obgleich diese Krystallisation durch ein Metallhäutchen maskirt ist, so ist sie doch noch durchscheinend genug, um ihre Spur verfolgen zu können; und ein geübtes Auge kann schon im Voraus die Muster bemerken, welche nach Behandlung d,S Metall - MohrS mit der Säure, hervortreten werden.
Wenn man die Oberfläche des Zinns mit Bimsstein, oder mit einem schneidenden Instrumente be- kratzt, oder auch mit Sand abreibt, so vernichtet man die Krystallisation, und dann erhält man keine wieder. /
Wenn man ein Blatt Weißblech hämmert, oder der Wirkung eines Streckwerks unterwirft, so bildet sich nur eine verworrene, dem Aventurinstein *) ähnliche Krystallisation. Um breite Krystallisationen zu verbessern, muß nothwendig die Operation des Verzinnens wiederholt werden, oder man muß wenigstens die Lage von Zinn auf dem Blech durch irgend ein Mittel wieder in Fluß bringen.
Nach dem, was vorstehend gesagt ist, wird man sehr leicht einsehen, daß die Krystallisations-Muster mit Hülfe des Hammers und des Streckwerks, so , wie durch eine mehr oder weniger langsame Schmel-
*) Eine Art gelbbrauner Edelsteine, mit ekngesprengten Gold- Pünktchen.

