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Fluß gebracht werben, mittelst der sogenannten Brücke getrennt, und folglich mußte das geopferte Silber durch dieses Loch, (durch welches zugleich die Kohlen hineinge­worfen wurden), statt wirklich in den Ofen und in das geschmolzene Erz zu kommen, gerade auf den Rost fallen, wo es allerdings schmolz, aber von dem Ro­ste in die Aschengrube hinabfloß, aus welcher der Glockengießer dasselbe nach dem Gusse hervorsuchte, und auf eine fruchtbringendere Weise, als zur Hellung des Glockenklanges, zu verwenden wußte.

Bei der Glockengießerei sind die einzigen, zur Komposition der Glockenspeise wahrhaft nützlichen Me­talle, Kupfer und Zinn in folgendem Verhältnisse:

Kupfer . 78 Feines Zinn 22 100

Diese Komposition ist feinkörnig und gedrängt, ist sehr leicht schmelzbar und außerordentlich klingend; die übrigen gewöhnlich zugesetzten Metalle haben kei­nen andern begreiflichen Nutzen, als daß sie die Kom­position wohlfeiler machen, und folglich den Glocken­gießern mehr Gewinn verschaffen. Was die Reinheit des Klange« betrifft, so ist dieser eben nicht das Wich­tigste; wo man denselben .aber durchaus verlangt, kann man nichts besseres thun, als obige Verhältnisse genau befolgen, welche, wie wir gleich zeigen werden, auch von denjenigen in andern klingenden Instrumen­ten aus Erz nicht sehr abweichrn. Die Glocken er-