Hallen dadurch einen ganz vortrefflichen Ton, voraus­gesetzt, daß alte übrigen hierzu riöthigen Bedingungen gehörig beachtet wurden. Unter letzter» ist die Form der Glocke eine der wichtigsten, und die vollkommen­ste Gleichförmigkeit des Erzes in allen Theilen der­selben, so daß weder Schlacken noch Blasen in demsel­ben verkommen; in dieser Hinsicht muß das Metall vollkommen flüssig in alle Theile des Modells gelan­gen, damit dieses sich vollkommen füllt, und die Ober­fläche so gleichförmig als möglich wird, (Vergl. hier­über die allgemeinen Regeln in Hinsicht auf das Erz am Ende dieses Aufsatzes). Die englischen Glocken bestehen, nach vr. Thomson, aus 80 Kupfer; 10,r Zinn; 5.6 Zink und 4,3 Blei. Diese Komposition steht jener zu den Eymbeln nach, indem sie zu viel Blei enthält, in welchem Falle sich immer einzelne isolirte Punkte bilden, welche die Homogenität der Erzmasse stören, und die Schwingungen derselben hindern.

Als während der Revolution Statüen, Jnschrif- ten und Glocken in Kanonen und Münzen verwan­delt wurden, schied man diejenigen Metalle aus, die sowohl der Menge, als dem Werthe nach die gering­stenunter denselben waren, damit man das Kupfer und Zinn daraus erhielt, und behandelte zuletzt die Schlak- ken, vorzüglich bei den Glocken auf eine Weise, die besonders bekannt gemacht zu werden verdient. Da dieses Verfahren auf die Behandlung des Erzes über-