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Lald, so hochtönend die Anzeige gewesen war, daß ge- rade diese Art Lampe zu den allerschlechtesten gehörte, die jemals öffentlich ausgeboten wurden. Der Herr Erfinder hielt zwar einen kurzerr vortheilhaften Markt, seine Täuschung wurde aber bald bekannt, sogar öffentlich laut, und sein pecdientes L.oos war Schande und Verachtung. Statt reich werden zu wollen,.sank er bis zur drückendsten Armuth herab.
Das-Publikum mit aberwitzigen-Fragen zu behet-' ligen, würde sehr viel Dreistigkeit verrathen, und man würde den Frager entweder mit stillschweigender Verachtung strafen, oder ihm in dem gebührenden Tone antworten, der ihm gewiß nicht würde zur.Ehre gereichen können. Nach diesen Vorerinnerungen möge eine kleine Reihe von. Beyspielcn folgen.
A. Gemeinnützige öffentliche Anfragen.
1) Anfrage, wo der Iavell'sche Bleich-Liquor zu haben sey?
Der Herr Geheimde Rath Hermbstädt in Berlin hat in einem der erstepen, Hefte des von ihm herausgegebenen Bulletins des Neuesten und Wissenswürdig-, sten aus' der Natur - Wissenschaft *') rc. Berlin 1809. den Javellschen Bleichliquor als das vorzüglichste und sicherste Mitel, Tintenflecke aus Wäsche, hölzernen
*) Der vollständige Titel dieses Werks ist: Bulletin des Neuesten und Wisscnswürdigsten aus der Naturwissenschaft, so wie den Künsten, Manufacturen, technischen Gewerben', der Lanbwirthschaft und der bürgerlichen Haushaltung für gebildete Leser und Leserinnen aus allen Standen, herausgegcbim von Sigismund Friedrich Hermbstädt. Berlin, Amelaug, 1809.

