Sechstes Kapitel.

Don der Behandlungsart der Weine in den Fässern «).

«\5*tt wärmern Ländern, wo die Trauben gewöhnlich zu voller Reife gelangen, mithin die Gährung auch sehr edle Weine liefert, sehr alkoholreiche Weine, hat man von einer Essiggährung nicht viel zu befürch­ten und man kann ohne Besorgniß den Wein in der Bütte lagern lassen, indem man diese sorgfältig be-

*) Die Alten übermachten uns vortreffliche Rezepte zur Erhaltung des Weins; allein die Mehrzahl derselben ist nur anwendbar für die Weine, welche siL damals machten, d. h. für süße und wenig abgegohrene Weine.

Unter den uns hinterlassenen Rezepten findet man auch zu nicht geringem Befremden das folgende, ein Beweis von mehr als kindischem Aberglauben:

Irnpossibile est vinurn in vappam perverti, si in vase nscripseris, aut in ipsis doliis, haec divina verba: gustatc videte bonum esse dominum. Recte feceris si etiam his ver ' J ' s »nscriptum vino injeceris. Cap. XTV.,

VH. Geoponieorum.

A. d. U.