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danken wir aber die genauere Beurkundung,, und Unterscheidung dieser plözlichen, und gefährlichen Krankheit den treflichen Beo­bachtungen mehrerer deutscher Ärzte. Wir sind diesen Männern um so großem Dank schuldig, da Kinderkrankheiten überhaupt weit mehr Beobachtungsgeist von Seiten des Arztes er­fordern, weil das Kind durch Angabe feiner: Leiden nicht so wie der Erwachsene ihn über Manches aufklärcn kann. Und doch besteht noch nirgends eine Anstalt, wo der junge Arzt, oder Landwundarzt einen anschaulichen Unterricht über Kinderkrankheiten am Krankenbette em­pfangen könnte. Doch wir kommen wieder auf unfern Gegenstand.

So wie aber mit einer jeden neuen Ent­deckung, so wird auch mit dieser Mißbrauch getrieben. Bei einer jeden Heiserkeit, bei einem jeden Katharr eines Kindes wird also- gleich von der häutigen Bräune geredet. Allein seit kurzem kömmt sie würklich häufiger vor. Und obschon sie meistens nur starke voll­blütige Knaben gewöhnlich ergreift, und diese nicht so häufig sind, so ist doch eine Epidemie dieser Krankheit, wozu leider Anschein da ist, in jeder Rücksicht sehr zu fürchten. - Denn in einem solchen Falle ergreift die Krankheit mit der schnellsten und größten Lebensgefahr nicht-