über das caustische Mineralkali rectisicirten Weingeist bei einzelnen Stübchen über dieselbe ab. Der Weingeist wird den geringen Rest seines specifischen Geruchs und Geschmacks gänzlich verlieren, sich aber als ein sehr guter zu allen chemischen und pharmaceutischen Arbeiten höchst brauchbarer Spiritus vini zeigen.
I). Bestimmung des Gehalts an ungebundenen Essig, so der Weinbranntewein enthält.
a) Man nehme ein Stübchen reinen guten Weinbranntewein, und werfe bei kleinen Portionen gereinigte Pottasche so lange hinein, als noch die Farbe des Lacmus auf die bekannte Art und Weise verändert wird.
b) Jetzt sättige man eine gleiche Menge gereinigte Pottasche mit dem reinsten und besten Weinessig, und aus der zu verbrauchenden Menge läßt sich leicht der Gehalt des Essigs abnehmen.
Anmerkung. Zch'gebrauchte zu verschiedenen Malen 2 Quentchen 40 Gran Pottasche, und um eine gleiche Menge mit Weinessig Zu neutralisiren, io Loth Weinessig; hieraus erhellet/ daß der von mir genommene Weinbranntewein im Stübchen 10 Lorh Essig enthielt.
§. 14 .
Aus der bisjetzt angeführten Darstellung der Bestandtheile des Weingeistes lassen sich nun folgende Folgerungen ziehen:
Der Weinbranntewein enthält eine freie, und an den Weingeist selbst gebundene Saure, ein feines

