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Familie dagegen würden es weit lieber gesehen haben, wenn Vater '

Eberhard die Dachdeckerei für dies Jahr ganz aufgegeben hätte, «f was wohl in einem seltsamen Gesichte, das Eberhard kurz zuvor r ' ,a im Walde gesehen und das ihm die Ahnung eingeflößt hatte, daß er bald sterben werde, seinen Grund haben mochte. Sohald daher :.-i: Eberhard selbst die Rede auf das Dachdecken brachte und die , nöthigen Zurüstungen machte, durchflog Alle, nur Heinrich ausge- -"c nommen, der unheimliche Gedanke, das Dachdecken werde die Ver- ^ anlassung geben, daß jene Ahnung in Erfüllung gehe. Und eine Nachbarin bestärkte sie hierin, denn sie sagte, sie hätte eines Abends, . m wie sie die Kühe gemolken, ein Poltern und klägliches Jammern -J.äj neben dem Stillingschen Hause im Wege gehört, und bat deshalb,u Eberhard platterdings nicht auf das Dach zu lassen. Alle sannen a-tsc; darum auf Mittel, die Dachdeckerei zu hintertreiben. Nichts wollte Ä, indeß anschlagen. Margaretha trat deshalb eines Mittags zu p- ihm, legte ihre linke Hand traulich auf seine Schulter und sagte: Lieber Eberhard, ich weiß nicht, du fängst mir so an zu ver-1 fallen, und alt und steif zu werden, und die Dachdeckerei will sich | doch nicht mehr zu deinem Alter und deinen Kräften passen. Du jf hast's ja auch nicht nöthig. Zudem hast du selbst letzthin das Ge- - sicht im Walde gesehen, und die Nachbarin hat uns nicht minder ii gewarnt. Ich bitte dich, Eberhard, thu' mir den Gefallen, und ß laß Jemand anders das Haus decken/' Vater Eberhard ant-^ wertete aber mit freundlichen, doch bestimmten Worten:Liebes Margarethe, kann ich oder Jemand anders denn nicht an der^? Straße ein ander Unglück bekommen? Hat Gott beschlossen, daß ich^ meinen Lauf bei dieser Arbeit vollende, werde ich armer Dummkopf j % von Menschen das wohl vermeiden können? Gesetzt, ich bleibe vomtt>^ Dache, kann ich nicht heute oder morgen einen Karren Holz losbin- den wollen, darauf steigen, straucheln und den Hals brechen? Laß^, mich in Ruhe, Margarethe; ich werde ganz so fortgehen, wie ichts bis dahin gegangen bin; wo mich dann mein Stündchen überrascht,-td. da werde ich's willkommen heißen." Des anderen Morgens fmg^/ Eberhard mit Heinrich das Werk auch wirklich an, und siehe,l in wenigen Tagen brachte er das Dach fertig, ohne die 'mindeste ff: Gefahr dabei gehabt zu haben. Nur noch einmal mußte er es be>m. steigen, um frische Rasen oben über den First zu legen. Alle, dies-xri/ mal selbst Heinrich nicht ausgenommen, baten ihn auf's neue. Iw von der Arbeit abzustehen. Doch der vortreffliche Greis lächelte und stieg mit den Nasen auf das Dach, während Heinrich unten k an der Leiter stand und einzelne Hölzchen zuschnitzte. Indem er dar- zk