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Schluß.
Wir glauben mit dem Schluſſe des letzten Abſchnittes die uns ein? gangs geſtellte Aufgabe gelöſt zu haben, und denken ſogar ſie auf eine einfache der Natur der Sache ſelbſt entſprechende Weiſe gelöſt und Alles Ueberflüſſige, vermieden zu haben.
Freilich haben wir eben nur das leichter Erreichbare angeſtrebt, weit davon entfernt, mit unſerer Arbeit auf eine vollendete Leiſtung Anſpruch machen zu wollen.
Selbſt die Erreichung dieſes beſcheidenen Zieles wird viele Arbeit und Mühe koſten, denn ohne dieſe gibt es eben keinen Erfolg.
Wir wünſchen recht aufrichtig, daß dieſe dringende Angelegenheit, dieſe im eigentlichſten Sinne des Wortes brennende Frage nur recht bald einer endlichen Löſung zugeführt werden möge, und können den kompetenten Organen nicht genug Eifer und Eile bei Bearbeitung dieſes Feldes empfehlen.
AUnſere Vorſchläge gehen jedem zu fürchtenden legislatoriſchen Prineipienkampfe, der gewöhnlich ein chroniſcher wird, aus dem Wege, denn es iſt ganz einerlei für die Sache ſelbſt, ob die in dem beſtehenden Sanitätspolizei⸗Apparate einzufügende fehlende Stelle als Staats- oder Gemeinde: Be: hördeſtelle eingerichtet, ob das betreffende Haupt derſelben Polizei⸗Rath oder Stadtphyſikus genannt wird. Verhehlen wollen wir aber nicht, daß wir entſchieden für eine Gemeindeeinrichtung ſprechen würden, da die Sanitätspolizei ganz gewiß in die Hände der Gemeinde gehört und auch theilweiſe ſchon von ihr gehandhabt wird. Das Neue ſoll nur das ſchon Vorhandene ergänzen, die gewünſchte Stelle natürlich mit den vorhandenen Organen ſofort in die lebhafteſte Wechſelwirkung geſetzt, das Ganze in vollſtändig harmoniſchen Gang ge— bracht und darin erhalten werden.
Wir halten die Beſetzung der Spitze dieſer Centralſtelle durch einen erfahrenen Arzt nicht nur für ſehr zweckmäßig, ſondern ſogar für unbedingt nothwendig, da in ſehr vielen vorkommenden Fällen ärztliches Wiſſen und ärztliche Erfahrung erforderlich ſein werden, die am beſten und entſchiedenſten urtheilen und eingreifen können, wenn ſie dem höchſt Verantwortlichen in eigener Perſon zur Verfügung ſtehen.

