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und sagte: „Mutter, mit Gottes Hülfe war's das letzte Mal!"
Seit der Zeit sah man Daniel nicht mehr beim Tanz im „grünen Wasser", und selten beim Falm, wo doch die Burschen und Männer allabendlich stehn und von Wind und Wetter reden; doch bei den Kähnen arbeitete er wie keiner; zu jeder Fahrt war er der erste auf dem Platz und der letzte von der Arbeit; er sprach wenig, und zu Späßen hatte er keine Lust. Manche » sagten, er sei ein Kopfhänger geworden, aber dazu kannten ihn seine Kameraden zu gut, und weil er Trauer hatte, kamen sie ihm mit Fragen nicht zu nahe. — Wer aber Herzensfreude an ihm hatte, das war seine Mutter. Bei der saß er Abende lang zu Hause und las ihr vor aus dem Gesangbuch und aus allerhand guten Geschichten; er brachte ihr jeden Schilling nach Hause, den er verdiente, und ließ sie keinen Mangel leiden. Was aber mehr war: er diente ihr mit einer Liebe, von der Niemand etwas sah. als nur sie und Gott im Himmel, als ob er Alles, was er gegen den sterbenden Vater gesündigt, hätte gut machen und ersetzen wollen, um die Segensverheißungen des vierten Gebotes nicht zu verlieren. Die Alte war auch still und voll Frieden, und nichts Hartes und Unliebes geschah zwischen den Beiden. Daniel wurde auch wieder fröhlich, nur Eines war in seinem Herzen geblieben; wenn seine Gedanken darauf gingen, dann konnte er wild werden: der Hamburger Matrose, der ihn verführt! Er hätte ihm kein Leid anthun mögen, aber die Zähne ihm einschlagen, darnach stand ihni manchmal der

